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Schwarze Knospen am Rhododendron

Meine Rhododendren haben ganz schwarze Knospen und blühen nicht mehr. Ich habe jetzt die Knospen entfernt. War das richtig?

Antwort:

Eindeutig handelt es sich um die Knospenbräune der Rhododendren. Diese Pilzkrankheit tritt in den letzten Jahren recht häufig auf. Sie wird von den ansonsten harmlosen Rhododendrenzikaden übertragen. Diese Insekten sind auffallend metallisch grün gefärbt und haben auf dem Rücken einen roten Streifen. Im September legen die Weibchen ihre Eier auf oder an den jungen Rhododendrenknospen ab. Dabei wird die genannte Pilzkrankheit übertragen, die zum Absterben und zur Schwärzung der Knospen führt.

In der Zeit der Eiablage sollten Sie die Insekten mit beleimten Gelbtafeln, die im Gartenfachhandel erhältlich sind, fangen. Dazu hängen Sie in der Zeit von Juli bis September mehrere Tafeln verteilt an den Pflanzen auf. Da die Tiere von der gelben Farbe angelockt werden, fliegen sie auf die Tafeln, kleben daran fest und werden so an der Eiablage gehindert. In der Regel reicht diese Maßnahme zur Verhinderung der Knospenbräune aus. Nur bei sehr starkem Befall können Sie ein zugelassenes Insektenbekämpfungsmittel einsetzen.

Richtig war es, die schwarzen Knospen auszuschneiden. Da sie abgestorben sind, werden sie keinesfalls mehr aufblühen. Werden sie nicht entfernt, kann sich die Krankheit weiter verbreiten.